Wehrforschungsschiff PLANET – eine Bildreihe vom Kontrollbau des Handmusters

Moin, moin!
10 Jahre sind eine lange Zeit; vielleicht verklärt sie auch manchmal die Erinnerung – und doch fand ich noch eine Bildstrecke, die ich damals in s/w gemacht habe, als ich mich erdreistet, den Kontrollbau für die PLANET zu übernehmen.Der Aussagewert dieser Abbildungen ist lediglich für diejenigen interessant, die dieses Modell in Angriff nehmen möchten – als Ergänzung zur Bauanleitung.

Vielleicht helfen diese Bilder sogar bei der Erstellung eines eigenen Modelles?
mit liebem Gruß

Wilfried

 

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A59 DEUTSCHLAND – die neuen Geschütze – wesentlicher Faktor für den Gesamteindruck?!

Moin, moin zusammen!
Es war mein Ansinnen, nur die Teile an dem Originalbausatz aus vergangenen Tagen zu ersetzen, die nicht mehr meinem Anspruch an Originalnähe entsprachen.
Seit dem Erscheinen des Wilhelmshavener Modells sind mehr als 50 Jahre vergangen. Und damals gestaltete man eben so. Ich habe versucht – mit meinen heutigen Möglichkeiten – das Original noch einmal einzufangen und in Kombination mit dem Wilhelmshavener Modell zu bringen. Durch einen glücklichen Zufall erwarb ich vor einigen Jahren einen Packen 160-g-Papier der Marke Continental-LX der Firma Igepa Plus im Farbton Grau 90. Im direkten, planen Vergleich zum Grau des Offsetdrucks, erscheint er nicht unbedingt stimmig. Dieses ändert sich aber, wenn man die Bauteile in die 3.Dimension erhebt …
013-Waffen-vorn 012-Waffen-vorne 014-Waffen-vorne 015-Waffen-vorneDie hier gezeigten Geschützmodelle entstammen alle meiner Konstruktion der Artillerie-Schulfregatte SCHARNHORST, die ich vor 2 Jahren fertiggestellt habe und die es über den Passat-Verlag zu erwerben gibt.
Wer diesen Bausatz damals erworben hat, kann mich gerne kontaktieren – es besteht die Möglichkeit eines Bogens mit entfärbten Bauteilen für die Geschütze, welchen man dann als PDF-Datei auf  Tonpapier ausdrucken kann.

Mit einem lieben Gruß
Wilfried

A59 DEUTSCHLAND – hiermit sollte der Wurf gelingen ..?

Moin, moin zusammen!
Nach den Richtgeräten hatte ich mir die Bofors U-Raketen-Werfer 375 mm – vierrohrig – vorgenommen. Neben entsprechendem Bildmaterial als Vorbild diente auch eine Zeichnung von Jürgen Eichardt, die ich zusammen mit den Bauplänen für die Fregatte AUGSBURG erworben hatte.

Copyright: Wikimedia
Originalfoto eines Werfers – Copyright: Wikimedia

Die Umsetzung ins Modell gelang relativ einfach und erhöht den optischen Eindruck gegenüber der alten Ausführung – hin zum Original – doch ein wenig.
007-Werfer-2Und hier noch eine zweite Ansicht …
008-Werfer-3Mit einem lieben Gruß bis zum nächsten Baufortschritt …
Wilfried

A59 DEUTSCHLAND – es geht weiter …

Moin, moin zusammen!
Als nächstes hatte ich mir das Richtgerät M4/2 von HSA – Hollandse Signaal Apparaten – für die 100-mm- Geschütze von Creuzot-Loire vorgenommen. Es gibt derer 3 mit entsprechendem Stand und Gehäuse auf dem Schulschiff; und ich hatte sie ja bereits für die F213 SCHARNHORST neu gezeichnet.
009-Leitgerät-M42 Die Baugruppen habe ich hier einmal für das Foto plaziert; der einzige Unterschied zur SCHARNHORST besteht in der Höhe der Blende und dem unteren Teil des Sockels – beide wurden in der Höhe um 1 mm eingekürzt …
Zum Vergleich und zur Anregung zwei Originalfotos;
Richtgerät M4-2 HSA seitlich

Richtgerät M4-2 HSA

Eine Wiedergabe des Originals in diesem Maßstab kann immer nur angenähert sein; es wurden übrigens keine Fremdmaterialien verwendet; hier die beiden Plattformen für den hinteren Bereich …
010 Richtgerät M4-2 HSA achternDas Richtgerät selbst habe ich hier noch weggelassen – es soll ja keine Kollateralschäden geben. Vorn jedoch habe ich es schon einmal komplettiert …
011-Leitgerät-vorne-eingebautmit einem lieben Gruß
Wilfried

Schulschiff A59 DEUTSCHLAND – alter Bogen in neuem Gewand …

Moin, moin zusammen!
Angeregt durch einen Beitrag in einem deutschen Kartonmodellforum hatte ich den Faden aufgenommen und mir überlegt, wie es aussehen würde, wenn man den Originalbogen von G. Neubert mit den von mir neu angefertigten Bauteilen verbinden und mit ein paar Neukonstruktionen ausstatten würde … 001-SeitenansichtBbd

Man kann dem Rumpf ansehen, das der Bogen schon seine 50 Jahre auf dem Buckel hat und der Karton damals einen sehr hohen Zelluloseanteil – basierend auf Holz – hatte. In der Längsrichtung sehr willkommen bei den Rundungen aber schon sehr widerspenstig. Hinzu kam, das ich alle Klebelaschen abgeschnitten und die Spantenteile sowie die Decks gedoppelt hatte – egal – ich will keinen ersten Preis gewinnen sondern mich reizt es einfach, wie man eine mehr als 50 Jahre alte Konstruktion, mit ein paar Teilen aus aktueller Zeit, zusammenbringen kann …

Ich fing an der Brücke schon einmal an …
004-Blick-in-Brücke

und verwendete die Bauteile, die ich für die SCHARNHORST gezeichnet hatte … und weil ich schon einmal dabei war, ergänzte ich auch gleich die Blenden für die Bofors-Werfer.

Nach einer Zeichnung entstand gleich noch die Modifikation für den Wellenbrecher …
005-Wellenbrecher-SockelDie roten Linien für die Schwenkbereiche der 100-mm-Geschütze und die Sockel waren ebenso an der Reihe wie die Blende für das M4/2 Zielradar selbiger Waffen.

Eine Herausforderung stellten die Bofors Werfer dar; Jürgen Eichhardt hatte aber in seinem Plan von der Fregatte Braunschweig eine Zeichnung beigefügt, die ich auf den Maßstab 1:250 adaptiert habe …
007-Werfer-2was sich dann im Ergebnis so darstellte …
008-Werfer-3und es geht hier weiter – versprochen!

mit einem lieben Gruß
Wilfried

U-Jäger PC-472, US Navy, Typ 461… heute wurde er in Dienst gestellt!

Moin, moin zusammen!

Weiter ging es mit den Gummi-Rettungsflößen, diverse Kleinteile auf der Back und am Heck;

Danach habe ich mich mit den 3 inch Geschützen beschäftigt; das Rohr wurde diesmal aus einem Carbon Kohlefaserstab erstellt. Es erinnert mich in seiner Art ein wenig an ein U-Boots-Geschütz – hat wohl auch mit dem Fehlen einer Blende zu tun?!

Das Arbeitsboot, Kran und achtere Wabo-Ablaufgerüste waren problemlos herzustellen.

Hier eine Seitenansicht …

Da es auf der amerikanischen Seite http://navsource.org/ reichlich Bildmaterial und zum Teil auch Zeichnungen gibt, gestaltet sich der Aufbau und die Detailierung des Mastes problemlos. Die meisten Teile bestehen auch hier aus Kohlefaserstäben, die es in 0.28, 0.5, 0.75, 1 mm und höher bei Conrad zu erwerben gibt.

und hier nun eingebettet in einen meiner „Hintergründe“ …

Wer sich für das Original interessiert, der wird hier fündig;

http://en.wikipedia.org/wiki/USS_PC-472

Und wer sich einmal das Schulboot UW 12  – Kennung W51 – genau ansieht, wird eine starke Ähnlichkeit mit dem PC feststellen; ein Teil dieser amerikanischen Einheiten ging nämlich im Land-Lease-Abkommen an Frankreich; dort wurden nach dem Kriege einige auf französischen Werften nachgebaut …

Mit der Silhouette möchte ich mich nun verabschieden …

Mit einem lieben Gruß und ein schönes Wochenende
der Wilfried
PS: Nachtrag am 30. Oktober

Dieses Modell ist nun hier erhältlich:
http://ecardmodels.com/product_info.php?products_id=2358