Wehrforschungsschiff PLANET – Anregungen für einen Umbau?!

Moin, moin zusammen!
Aufgrund der großen Beachtung an diesem Beitrag über die Bidstrecke der letzen Version der PLANET, Grundlage für den Baubogen des Passat-Verlages, möchte ich hier aus meinem Fundus die erste PLANET vorstellen; vor ein paar Jahren konnte ich das Werftmodell ablichten …
Vorschiff Krandetail MittschiffsStb Plattform-achtern Schornsteinplattform Heck Back AchternStb Und hier dann noch die Planausschnitte – im Maßstab 1:100 – falls jemand den Um-/Rückbau in Angriff nehmen möchte?
Heck-Draufsicht Heck-seitlich Kran-Draufsicht Kran-UrsprungsversionDann wünsche ich viel Spaß beim Betrachten und verbleibe mit einem lieben Gruß
Wilfried

 

Wehrforschungsschiff PLANET – Bilder vom Vorbild zum Modell

Moin, moin zusammen!
Auf Wunsch einiger Modellbauer – unser modelref.org ist zur Zeit nicht erreichbar – stelle ich hier die Bildstrecke ein, die damals bei der Erschaffung des PASSAT-Modells dienlich war. Es gehört zur Philosophie dieses Verlages, daß er Unterlagen, wenn möglich, für die Modellbauer zugänglich macht.

Das Original sollte während der Aufnahmen – Heimathafen Rio – an einen Braslianer verkauft werden. Es befand sich in einem guten Zustand; wie man mir an Bord mitteilte, sollte es als nächstes nach Polen und dort eine Maschinenüberholung bekommen …

Ich sah es zuletzt vor 3 Jahren. Da lag es an der Wiesbaden-Brücke in Wilhelshaven und war in einem erbarmungswürdigen Zustand.

Ich wünsche viel Spaß beim Bau des Passat-Modells oder einfach nur beim Betrachten dieser Bildstrecke …

mit einem lieben Gruß
Wilfried

 

 

Warum Fregatten „farbige Nasen“ tragen …. ein schöner Brauch

Moin, moin zusammen!
Bei meinen vielen Besuchen im Stützpunkt Wilhelmshaven habe ich mich oft schon gefragt, warum bei einigen Einheiten der Bereich der Bugklüse in unterschiedlich bunten Farben bemalt ist …
… zum Beispiel hier, die rote „Nase“ bei der F220 HAMBURG …
F220-Bug… oder hier die gelbe „Nase“ bei der F210 EMDEN – mittlerweile ausser Dienst gestellt …
F210-BugseitBbd… die blaue bei der F209 RHEINLAND-PFALZ …?
F209-BugseitStbAls ich vor ein paar Jahren mit Peter Brandt zu einem Fototermin auf der F220 war, fragte ich dann die Fotografin vom PIZ, Frau Obermaat Winges, und sie hat es mir erklärt.
Beim Überqueren des Äquators darf der dienstjüngste Offizier den Bug rot pönen. Bei der Durchfahrt des Suez kommt die gelbe Farbe aus der Last und bei einer Überquerung des Polarkreises die blaue …. ihr glaubt das nicht? Bitte, hier die Bilder – und die Herren sind vorschriftsmäßig gegen Überbordgehen gesichertt …  :-D
Aequatorpoenen1
Aequatorpoenen2Und so sieht es dann vom Hubschrauber aus, wenn die rote „Nase“ leuchtet ….
F220-BunteNase2F220-BunteNase

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem lieben Gruß an einem schönen Sommertag
Wilfried

PS:Für die letzten 4 Fotos © PIZ Marine / Ann-Katrin Winges, der ich für die Überlassung zur Veröffentlichung sehr herzlich danke.

 

LINE HINSCH – da war doch etwas?

Moin, moin zusammen!
Vor einigen Jahren entstand zum 25. Jubiläumstreffen der Kartonmodellbauer in Bremerhaven ,als Beigabe für die Besucher, ein Modell des Plattbodenschiffes LINE HINSCH; sie hatte den Besuchern in den Jahren zuvor häufig als Restaurantschiff für geselliges Beisammensein nach den Veranstaltungen eine Heimstatt geboten.
Heute ist es um die LINE HINSCH sehr ruhig geworden; die Beschäftigungsgesellschaft hat die Bewirtung aufgegeben und das Schiff dümpelt an seinem Ponton nur noch ruhig vor sich hin: Besucher verirren sich manchmal dorthin um ein paar Fotos zu machen.
Nun wurde der von mir gestaltete Baubogen – auf Basis eines Entwurfs von Mathias Nöring – der LINE HINSCH in einem Forum zum Leben erweckt; hier einmal ein Ausschnitt davon …
BaubogenZu diesem Baubogen entstand eine Ätzplatine von Peter Hurler; die ich hier einmal als Kopie der Bauanleitung einfüge …
Platine-Line-HinschEinige Exemplare dieser Neusilber-Ätzplatine sind noch verfügbar; bei Interesse, sich bitte über die Kommentarfunktion des Blogs bei mir melden. Allein die Wanten dieser Platine sind für gleichartige Modelle in 1:250, von denen es einige gibt, eine hervorragende Ergänzung.
Für eventuelle Nachbauer oder diejenigen, die mit einem Anschnitt des Bogens liebäugeln, hier eine Bildstrecke, die damals für die Konstruktion des Modells  und die Ausgestaltung der Ätzplatine als Vorlage dienten …

Durch das Anklicken der Bilder entsteht ihre tatsächliche Größe; dieser Hinweis ist für ungeübte Nutzer dieses Blogs als Hilfe und nicht als Besserwisserei gedacht; ich wünsche viel Spaß und verbleibe mit einem lieben Gruß
Wilfried

Mit ELBE I begann es … 20 Jahre Neusilber-Ätzplatinen für Kartonmodelle

Moin, moin zusammen!
Einen schöneren Anlaß für meine Serie über Neusilber-Fotoätzplatinen aus dem Hause Passat kann es doch gar nicht geben, als mit der ersten Platine, die für Kartonmodelle im Maßstab 1:250 überhaupt für den engagierten Modellbauer angefertigt wurde, zu beginnen.
Angeregt durch die Zubehörteile aus England für Schiffsmodelle im kleinen Maßstab und die ersten Zubehörteile von Verlinden, der Messingätzteile seinen Bausätzen für Flugzeugmodelle beifügte sowie Eduard in der damaligen Tschechoslowakei, der komplette Flugzeug-Bausätze, bestehend aus einer großen Messing-Ätzplatine und einem Gießrahmen mit Short-Run-Plastikspritzlingen aus der Zeit des ersten Weltkriegs auf den Markt brachte.
In Kontakt mit der Firma Saemann, der damals eine Sprühätzteil-Anlage in Betrieb nahm, entstanden erste Versuche, die in die Standard-Relingsplatinen mündeten, die heute noch erhältlich sind.
Ermutigt durch das Gelingen wagte er 1996 die erste Platine – von einigen skeptisch begleitet –  für die von Jürgen Quetting und Dr. Henning Budelmann konstruierte Nr. 5 des Passat-Verlages, das Modell der ELBE I.
02-Titel-ModellHier einmal einen Teilausschnitt des Titels des Modellbaubogens, der schon lange verlagsseitig nicht mehr erhältlich ist. Ich zeige ihn deshalb, weil der Verlag sich seit jeher auf Kleinserien spezialisiert hat und hauptsächlich einem kleinen Sammlerkreis bekannt war. Daß hat sich aber in den letzten Jahren entscheidend geändert.
Und hier nun die erste Ätzplatine für den Kartonmodellbau im Maßstab 1:250, wie sie 1996 den Kunden des Passat-Verlages offeriert wurde …
01-Platine-Elbe-IEs ist eben die Urform; heute sind die Platinen wesentlich professioneller in Gestaltung und Ausführung; aber so begann es eben und sie haben sich in den Reihen der anspruchsvollen Modellbauer durchgesetzt. Überall – wo es auf Stabilität und Filigranität ankommt – da ist die Neusilber-Ätzplatine unschlagbar …
Hier möchte ich einmal zeigen, wie die Platine am und auf dem Modell wirkt. Kurt Spitler hat mir ein paar Fotos von seinem Modell der ELBE I zur Verfügung gestellt, wofür ich erst einmal Danke sage und die ich hier nun nachfolgend einstelle ….
002-Elbe-1-Stb-vorlich 003-Elbe-I-Mittschiffsdetail 004-LeuchtfeuerDetailUnd was mir besonders gefällt, wenn ein Modell in ein kleines Diorama eingebunden wird …
001-Elbe-I-an-der-PIerIch möchte diese Serie in unregelmäßger Folge fortsetzen; auf vielen Veranstaltungen habe ich festgestellt, daß ein Interesse daran besteht – und, daß auch wenn ausverkauft – manchmal doch noch eine Chance auf einen Erwerb einer solchen Platine aus dem Hause Passat-Hurler besteht …
mit einem lieben Gruß
Wilfried

 

A59 DEUTSCHLAND – die neuen Geschütze – wesentlicher Faktor für den Gesamteindruck?!

Moin, moin zusammen!
Es war mein Ansinnen, nur die Teile an dem Originalbausatz aus vergangenen Tagen zu ersetzen, die nicht mehr meinem Anspruch an Originalnähe entsprachen.
Seit dem Erscheinen des Wilhelmshavener Modells sind mehr als 50 Jahre vergangen. Und damals gestaltete man eben so. Ich habe versucht – mit meinen heutigen Möglichkeiten – das Original noch einmal einzufangen und in Kombination mit dem Wilhelmshavener Modell zu bringen. Durch einen glücklichen Zufall erwarb ich vor einigen Jahren einen Packen 160-g-Papier der Marke Continental-LX der Firma Igepa Plus im Farbton Grau 90. Im direkten, planen Vergleich zum Grau des Offsetdrucks, erscheint er nicht unbedingt stimmig. Dieses ändert sich aber, wenn man die Bauteile in die 3.Dimension erhebt …
013-Waffen-vorn 012-Waffen-vorne 014-Waffen-vorne 015-Waffen-vorneDie hier gezeigten Geschützmodelle entstammen alle meiner Konstruktion der Artillerie-Schulfregatte SCHARNHORST, die ich vor 2 Jahren fertiggestellt habe und die es über den Passat-Verlag zu erwerben gibt.
Wer diesen Bausatz damals erworben hat, kann mich gerne kontaktieren – es besteht die Möglichkeit eines Bogens mit entfärbten Bauteilen für die Geschütze, welchen man dann als PDF-Datei auf  Tonpapier ausdrucken kann.

Mit einem lieben Gruß
Wilfried

A59 DEUTSCHLAND – hiermit sollte der Wurf gelingen ..?

Moin, moin zusammen!
Nach den Richtgeräten hatte ich mir die Bofors U-Raketen-Werfer 375 mm – vierrohrig – vorgenommen. Neben entsprechendem Bildmaterial als Vorbild diente auch eine Zeichnung von Jürgen Eichardt, die ich zusammen mit den Bauplänen für die Fregatte AUGSBURG erworben hatte.

Copyright: Wikimedia
Originalfoto eines Werfers – Copyright: Wikimedia

Die Umsetzung ins Modell gelang relativ einfach und erhöht den optischen Eindruck gegenüber der alten Ausführung – hin zum Original – doch ein wenig.
007-Werfer-2Und hier noch eine zweite Ansicht …
008-Werfer-3Mit einem lieben Gruß bis zum nächsten Baufortschritt …
Wilfried